Impuls zum Tagesevangelium vom Montag der Karwoche (Joh.12, 1-11)

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Bild von silviarita auf Pixabay

„Beten heißt nicht viel reden, sondern viel lieben.“

An diese Worte der Therese von Lisieux war ich beim heutigen Tagesevangelium erinnert.
Jesus ist im Hause des Lazarus zu Gast und man bereitete ihm ein Mahl. Man kann sich sicher vorstellen, das es hier ein großes Mahl mit vielen Menschen gegeben haben muss.
Sicherlich – wie bei solchen Treffen üblich – wird viel geredet und erzählt, getrunken und gegessen. Dieses „gemütliche“, vielleicht sorglose Miteinander durchbricht Maria. Nicht mit großen Worten, sondern mit einer Aktion der Liebe.
Maria ist hier diejenige, die ahnt, wie Jesu Weg weitergeht – ja, wie er enden wird. Und Jesus lässt uns erblicken, was ihn erwartet.
Der heutige Text zieht uns hinein in das Leiden Jesu, in die Woche der Passion. Sie beginnt mit einer Tat der Liebe durch Maria an Jesus und endet mit der Liebe Gottes zu uns Menschen.

Der kindliche Glauben der Therese von Lisieux – ich möchte lieber vorbehaltlos sagen – lässt mich immer wieder aufs neue erstaunen. Wie Maria – ruhig und still – ging sie ihren Weg des Glaubens, den Weg der Liebe.
Es sind nicht die großen ausgefeilten Reden an Gott, sondern die vorbehaltlose Liebe und die liebevollen Taten die von Bedeutung sind.

Einen guten Start in die neue Woche wünscht Ihnen/euch

Michael Bredohl