
„Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.“ In seinem schwächsten Moment ist Jesus ganz Mensch. Er heilt Kranke, er vermehrt das Brot, er erweckt Tote. Seine Wundertaten sind bekannt. Und nun gibt er sich ganz dem Vater hin. In seinem schwächsten Moment weiß er um seine Menschlichkeit, er kann den Menschen, die ihm das gerade antun nicht vergeben. Aber er vergisst diese Menschen nicht. Er bittet den allmächtigen Vater ihnen zu vergeben, an seiner Stelle.

Dein Kreuz, o Herr verehren wir, / und deine heilige Auferstehung preisen und rühmen wir: / Denn siehe, durch das Holz des Kreuzes / kam Freude in alle Welt

Mein Volk, was habe ich dir getan, womit habe ich dich betrübt? Antworte mir.
Aus der Knechtschaft Ägyptens habe ich dich herausgeführt. Du aber bereitest das Kreuz deinem Erlöser.
Heiliger Gott
Heiliger, starker Gott
Heiliger, starker, unsterblicher Gott.
Erbarme dich unser!

Vierzig Jahre habe ich dich geleitet durch die Wüste.
Ich habe dich mit Manna gespeist und dich hineingeführt in das Land der Verheißung.
Du aber bereitest das Kreuz deinem Erlöser.
Heiliger Gott
Heiliger, starker Gott
Heiliger, starker, unsterblicher Gott.
Erbarme dich unser!

Was hätte ich dir mehr tun sollen und tat es nicht?
Als meinen erlesenen Weinberg pflanzte ich dich, du aber brachtest mir bittere Trauben,
du hast mich in meinem Durst mit Essig getränkt
und mit der Lanze deinem Erlöser die Seite durchstoßen.
Heiliger Gott
Heiliger, starker Gott
Heiliger, starker, unsterblicher Gott.
Erbarme dich unser!

„O heilges Kreuz, sei uns
gegrüßt, /
du einzge Hoffnung
dieser Welt! /
Den Treuen
schenke neue Kraft /
den Sündern tilge alle Schuld.“
Fotos: M.Bredohl ; Idee: A.Krahn/U.Theißen – Fronleichnamskirche Aachen