Impuls zum Tagesevangelium vom Mittwoch der 5. Woche der Osterzeit

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Impuls zum Tagesevangelium vom Mittwoch der 5. Woche der Osterzeit (Joh. 15,1-8)

„Wo zwei, oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“

Wann immer wir gemeinsam Gottesdienst feiern, wenn wir uns mit Jesu Leben und Wirken auseinandersetzen und seine Worte hören, da ist Jesus unter uns. Das verdeutlicht auch das Gleichnis des heutigen Tagesevangeliums. Gott ist der Winzer, Jesus ist der Weinstock und die Jünger sind die Reben. Das Bild haben die damaligen Hörer dieses Gleichnisses sofort verstanden. Die Vergleiche, die Jesus – bzw. der Evangelist Johannes – nutzt, waren zu ihrer Zeit sehr geläufig. Aber was heißt das denn nun für uns in unserer heutigen Zeit?

Der zentrale Satz ist sicherlich Jesu Wort „Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch.“ Hier geht es um die Verbindung. Bleibt mit mir in Verbindung, in Kontakt und ich bleibe mit euch im Kontakt.

Es ist ein bisschen wie mit dem Ausspruch: „Aus den Augen-aus dem Sinn“. Die Menschen, zu denen wir nicht regelmäßig Kontakt halten, verschwinden auch irgendwann aus unserem Gedächtnis. Vielleicht fallen sie uns irgendwann wieder ein, aber erstmal sind sie verschwunden. So verstehe ich auch das heutige Evangelium. Wenn wir uns nicht regelmäßig Jesus zuwenden – sei es durch den Gottesdienst, durch ein kurzes Stoß- oder Dankgebet oder durch Gesten der Nächstenliebe, dann verlieren wir den Kontakt, die Verbindung. Wir – die Reben – verdorren, ohne die Verbundenheit zum Weinstock und zum Winzer.

 

Eine stressfreie Restwoche wünscht

Ihr/Euer Michael Bredohl

 

 

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