Impuls zum Mittwoch der 18. Woche im Jahreskreis

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Impuls zum Mittwoch der 18. Woche im Jahreskreis (Lesungen)

Einleitung:

„Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich – still und leise. Und ist er noch so klein, er zieht doch große Kreise.“

Vermutlich kennen viele von Ihnen das Lied, das wir zu Beginn auch gehört haben. Es könnte die Titelmusik zu den heutigen Lesungen sein. Es geht heute um Gottes große Liebe, großen Glauben und groß-artige Frauen.

So hören wir heute von einer Frau, die – vielleicht ein bisschen nervig und störend – um Beachtung fleht und letztlich auch bekommt, dank ihrer Beharrlichkeit. Was gab der Frau den Mut, nach den doch harten Worten Jesu, weiter um Hilfe zu bitten?

Vielleicht genau zwei Dinge: Großer Glaube und Große Liebe.

Besonders schauen wir heute auch auf die Gottesmutter Maria, die wie keine andere für großen Glauben und große Liebe steht.

Im Jahr 435 wurde die Marienkirche Santa Maria Maggiore in Rom geweiht.

Impuls:

„Wo Gottes große Liebe, in einen Menschen fällt. Da wirkt sie fort, in Tat und Wort, hinaus in unsere Welt.“

So geht das Lied vom Beginn weiter und wir haben von eben solchen Menschen in den Lesungen gehört. Der Prophet Jeremia verkündet Gottes Zusage an das Volk Israel, das er es mit ewiger Liebe geliebt hat und ihm Treu bleibt. Er verspricht, der Gott aller zu sein. Was eine mächtige Zusage an das Volk Israel und auch an uns. Eine solche mächtige Liebe und einen großen Glauben wird auch die Frau aus dem Evangelium getragen haben. Man muss sich die Situation einmal vorstellen. Die Kanaanäerin macht sich auf den Weg zu jemandem, von dem sie gehört hat, er kümmere sich um die Menschen in Not. Sie lässt ihr Kind zurück, und wandert – Grenzen und Anfeindungen zum Trotz – zu Jesus. Und selbst nach den harten – ja abweisenden Worten Jesu, gibt sie nicht auf. Was ein großer Glaube – was eine große Liebe…

Blättern wir in der Bibel etwas weiter zurück, dann finden wir eine ähnlich große Frau, die mit ihrem Kind unter dem Herzen über Stadtgrenzen hinweg unterwegs ist. Und trotz des beschwerlichen Weges und der Abweisungen an den Herbergen gibt sie nicht auf.

Maria und die unbekannte Kanaanäerin – zwei Beispiele für einen großen Glauben, die mich innehalten lassen und etwas nachdenklich machen.

Wie halte ich es mit dem großen Glauben?

Amen

Impuls aus der Wortgottesfeier vom 05.08.2020 in der Fronleichnamskirche Aachen

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