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Die Taufe Jesu (Mk.1, 9-11)
9 Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazareth in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.
10 Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.
11 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.
Impuls:
Schon als ich ein Kind war gab es die typischen Schulhofsituationen. Und sicher gab es die auch schon vor meiner Schulzeit und es wird sie auch immer noch geben. Diese Situationen in dem man gezwungen war, sich immer weiter zu überbieten um beliebt zu sein.
Die schönsten und neuesten Klamotten, das aufregendste Outfit, das meiste Geld und so weiter. Wenn du nicht beeindrucken konntest, dann hast du nicht dazugehört, wurdest ausgegrenzt, warst allein.
Oft resultierte bei mir daraus, dass ich versucht habe Menschen zu beeindrucken, um anerkannt zu sein. Mit meinem Beruf, mit meiner Arbeit, mit meinem Verdienst und in gewisser Weise ist das auch normal. Jeder von uns strebt nach Anerkennung und Liebe.
Aber was ist die Liebe und Anerkennung wert, wenn ich sie mir nur dadurch verdiene, das ich andere beeindrucken muss?
Da kommt mir der Satz aus dem Markusevangelium in den Sinn: „Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.“ Das heißt, Gott liebt seinen Sohn Jesus, so wie er ist. Ohne dass er dafür je hätte etwas tun müssen. Und so verstehe ich die Liebe und die Anerkennung zwischen den Menschen auch,
Du bist ein geliebter Mitmensch, mein geliebtes (Paten)-Kind ohne, das du etwas dafür tun musst. Einfach und allein deshalb, weil du da bist und großartig bist – so wie du bist.
Danke lieber Micha… wunderschön… war heute Taufe deines Patenkindes?
Ganz intensive Grüße und Segen
Angela
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