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Maria steht am Grab. Sie weint.
Was sie geliebt hat, scheint für immer verloren.
Die Hoffnung – weggerollt wie der Stein.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl:
Du stehst vor einem „Grab“ in deinem Leben.
Etwas ist zerbrochen. Jemand ist nicht mehr da.
Die Zukunft ist dunkel.
Du siehst nur: Es ist leer. Und du weinst.
Maria bleibt stehen.
Sie schaut – noch einmal – in das Grab.
Und da, wo sie Leere erwartet,
sieht sie plötzlich Engel.
Zeichen, dass der Himmel da ist –
mitten im Schmerz.
Und dann – ganz unscheinbar –
steht Jesus hinter ihr.
Sie erkennt ihn nicht.
Wie oft erkennen wir das Leben, das Gott schenkt, nicht,
weil der Schmerz so laut ist?
Aber dann:
Jesus spricht sie an.
Nicht mit einer Predigt.
Nicht mit einem großen Zeichen.
Nur mit einem einzigen Wort: „Maria!“
Ihr Name – gesprochen von dem, der den Tod überwunden hat.
Der, der sie kennt.
Der sie meint.
Und das verändert alles.
Auch in deinem Dunkel spricht Gott deinen Namen.
Leise vielleicht.
Unerkannt manchmal.
Aber immer liebevoll.
Er sagt nicht: „Reiß dich zusammen.“
Er fragt nur: „Warum weinst du?“
Das ist kein Vorwurf.
Es ist Nähe.
Es ist ein Gott, der nicht vor der Dunkelheit zurückschreckt,
sondern ihr entgegengeht.
Und vielleicht, ganz vielleicht,
beginnt gerade dort, wo du nur Leere und Tränen siehst,
das neue Leben.
Noch klein.
Noch unscheinbar.
Aber real.
Amen! Danke vielmals fürs Teilen 🙏❤️
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